Biologische-Schmerztherapie
Es sind 22 Einträge im Lexikon.| Begriff | Definition |
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| Fersensporn |
Der Fersensporn ist ein dornartiger, knöcherner Sporn am Ansatz einer überbeanspruchten Sehne und der Sehnenplatte der Fußsohle. Oft ist es kein echter Sporn (knöcherne Ausziehung), sondern eine chronische Entzündung, die auch den Schleimbeutel am Fersenbein mit einbezieht. Ob der knöcherne Fersensporn, der auf dem Röntgenbild beobachtet werden kann, direkt durch diese Entzündung entsteht, ist in der Medizin umstritten. Er kommt nämlich auch ohne Fersenschmerzen vor. Umgekehrt kann man häufig bei Patienten mit Fersenschmerzen röntgendiagnostisch keinen knöchernen Sporn feststellen. Der Fersensporn zeigt sich durch einen starken stechenden Schmerz unter oder auf der Innenseite der Ferse. Stehen wird zur Qual. Der Schmerz klingt beim Ausruhen ab, wird beim Aufstehen, besonders morgens, aber sofort wieder stärker. In der Zeit, in der sich der Fuß ausruht, zum Beispiel nachts, schwillt der Schleimbeutel stark an. Der erste Schritt tut dann besonders weh. Die Schmerzen verschlimmern sich jedes Mal, wenn Sie auf einer harten Unterlage gehen oder wenn Sie viel zu Fuß unterwegs sind. Wie bekommt man einen Fersensporn - Wie entsteht er? Der Fersensporn kann als Alterserscheinung auftreten oder durch Sport hervorgerufen werden: Jedes Mal, wenn Sie einen Schritt machen, tragen Ihre Fersen die Belastung des ganzen Körpers. Das Fettkissen unter der Ferse und eine große Sehnenplatte unter der Fußsohle dämpfen die Belastung. Wenn Sie sich nicht genügend vor dem Sport aufwärmen, sind Ihre Muskeln (z. B. Wadenmuskeln), Sehnen (z. B. Achillessehne) und Bänder nicht geschmeidig genug. Das kann zu Zerrungen, Entzündungen oder sogar zu kleinen Rissen der Sehnenbänder führen. Um das beschädigte Sehnenband zu entlasten, erschlaffen die Muskeln der Fußsohle beim Sitzen, Schlafen oder Ausruhen des Beines. Die Schmerzen in der Ferse verschwinden. Beim Aufstehen ist der Schmerz wieder da. Ursache für den Fersensporn ist eine lang dauernde Überbelastung des Fußes in irgendeiner Form wie sportliche Aktivität in untrainiertem Zustand, Übergewicht oder Langzeitbelastung auf harten Böden in ungeeigneten Schuhen. Aber auch Fußdeformationen und Krankheiten können verantwortlich sein, wie Knick-Senkfuß, Hohlfuß, Polyarthritis oder Gicht. Im Speziellen wird die große Sehnenplatte unter der Fußsohle überbelastet. Dadurch entstehen wiederholt Risse in der Sehne. Wie bei einem gebrochenen Knochen lagert der Körper Kalk ab, um die Risse der Sehne zu heilen. Dadurch entsteht ein kleiner Auswuchs auf der Ferse, der Fersensporn. Wer befindet sich in der Risikogruppe? Übergewichtige Das stoßdämpfende Fettpolster unter dem Fuß schrumpft mit den Jahren. Daher sind besonders Männer und Frauen im mittleren Alter gefährdet. Wochenendsportler Personen mit unkorrigierter Fehlstellung des Fußes. Lassen Sie sich von Ihrem Heilpraktiker oder Arzt beraten, falls Sie eine Fußfehlstellung haben. Prognose und Tipps Wird die chronische Überbeanspruchung nicht behandelt, kann das starke Schmerzen verursachen. Beugt man dem Fersensporn vor oder beginnt man rechtzeitig mit der Behandlung, kann man die Beschwerden mindern. Sport darf nicht weh tun: Nehmen Sie sich vor dem Sport Zeit zum Aufwärmen und Dehnen. Schmerzen in der Ferse sind ein Signal für Überbeanspruchung. Es wird empfohlen das Bein hochzulagern, mit Eis zu kühlen und auszuruhen. Sie dürfen keinen Sport treiben, solange Sie Schmerzen haben. Kaufen Sie vernünftige, gut passende Schuhe - sowohl für die Freizeit, als auch für die Arbeit. Wichtig ist eine gute Fersenstütze und ein dämpfendes Kissen unter der Ferse |


